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Abklärung vom Vergesslichkeit und Merkfähigkeitsstörungen

Diese Symptome können vielfältige Ursachen haben, und sind häufig ohne schwerwiegende medizinisch-neurologische Ursache. Bei ungewöhlicher Zunahme oder Schwere von Merkfähigkeitsstörungen ist aber eine weitere neurologische Abklärung empfehlenswert. Im Rahmen einer solchen neurologischen Abklärung ist eine MRT Untersuchung des Kopfes eine wichtige Diagnostische Maßnahme, da eine Vielzahl von möglichen Ursachen im MRT nachweisbar sind.

Einige der im MRT nachweisbaren Veränderungen, die zu einer Merkfähigkeitsstörung führen können:

  • chronische gefässbedingte Degeneration und Durchblutungsstörungen des Gehirns (mikroangiopahtische Leukenzephalopathie, subkortikale Leukenzephalopathie, Morbus Binswanger)
  • Normaldruckhydrozephalus (NPH)
  • krankhafte Hirnatrophie im Rahmen einer Demenz; es werden verschiedene Demenzformen unterschieden; die bedeutsamste davon ist die die Demenz vom Alzheimer Typ.
  • angeborene Speichererkrankungen (sehr selten)
  • chronisch entzündliche Enzephalitis (Multiple Sklerose)
  • und andere

Falls ihr Hausarzt oder Neurologe eine Abklärung von Merkfähigkeitsstörungen wünscht, können Sie in unserer Praxis einen Termin zum Kopf-MRT mit Hirnvolumetrie vereinbaren.

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Wir melden uns spätestens am nächsten Arbeitstag bei Ihnen zurück.

Krummbogen 16, 35039 Marburg
06421 590 690 | info@mrt-marburg.de

Computerbasierte Hirnvolumetrie

Zunächst muss ein MRT des Kopfes mit speziellen dünnen MR-Schichten gemessen werden. Auf der Basis von diesen hochauflösenden MRT-Schichten durch das Gehirn können wir mit einem speziellen, dafür zugelassenen Software-Programm eine computerbasierte Hirnvolumetrie durchführen. 

Die Software normiert die individuellen Daten auf das individuelle Schädelvoumen und berücksichtigt das Alter des Patienten bei dem Vergleich mit einem alterskorrigierten Normalkollektiv.

Beispielhaft anbei zwei Auswertungen; Abbildung 1 zeigt einen Normalbefund; hier sind alle Messungen im Normbereich. Abbildung 2 zeigt eine pathologische Atrophie, die vom Atrophiemuster auf eine Demenz vom Alzheimer Typ hindeutet. Die MRT Bilder auf den Auswertungen in der ersten Zeile zeigen die individuellen Patienten-MRT Bilder. Das 3D-Oberflächenmodell in der mittleren Bildzeile ist schematisch und dient der Zuordnung von evtl pathologischen Hirnarealen.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, den MRT-Befund mit der neurologischen Diagnostik in Kombination zu beurteilen, um in Zusammenschau der exakten klinisch-neurologischen Symptomatik dann zu einer endgültigen Diagnose zu gelangen.

Eine Verlaufsbeurteilung der Hirn-Volumetrie zB nach 1-2 Jahren,  ist sehr genau möglich und häufig sinnvoll.

Der Vorteil der in unserer Praxis eingesetzten Software besteht darin, dass es eine objektive und Untersucherunabhängige Auswertung der individuellen Hirnvolumina liefert.

Als Ergebnis der MRT-Untersuchung erhält der Patient und der Zuweiser einen standardidisierten Auswertebogen mit den Ergebnissen (siehe Abb 1 und 2).

Abbildung 1

Abbildung 2

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