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MRT / Kernspintomographie

Leitung MRT: PD Dr. med. Nils Hackstein, Facharzt für Diagnostische Radiologie

Die Magnetresonanztomographie ist ein wichtiger Bestandteil in der bildgebenden Diagnostik. Der große Vorteil der modernen MRT ist dabei zum einen der hohe Kontrast zwischen gesundem und krankhaftem Gewebe und zum anderen der Verzicht auf potentiell schädliche Röntgenstrahlung. Unser MRT ist ein Gerät der neuesten Generation; die Installation erfolgte im November 2020.

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Sprechzeiten: Montag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr & nach Vereinbarung

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Kein Problem. Sichern Sie sich einen Termin für Ihre MRT Untersuchung. Rufen Sie uns an, oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Wir melden uns spätestens am nächsten Arbeitstag bei Ihnen zurück.

Krummbogen 16, 35039 Marburg
06421 590 690 | info@mrt-marburg.de

Liste der angebotenenen MRT Untersuchungen

Falls die von Ihnen gesuchte Untersuchung nicht aufgeführt ist, heisst das nicht, dass wir diese nicht durchführen. Bitte sprechen Sie uns an; wir freuen uns auf ihre Anfrage.

  • Herzuntersuchung (MRT Kardio); mit Adenosin-Stress Kardio Untersuchung
  • Neurokranium (Kopf)
  • Prostata (multiparametrisches Prostata MRT)
  • gesamtes Abdomen
  • Schädelbasis
  • Kiefergelenke
  • Gesichtsschädel
  • Halswirbelsäule (HWS)
  • Brustwirbelsäule (BWS)
  • Lendenwirbelsäule (LWS)
  • orthopädische Beckenuntersuchung mit ISG
  • weibliches Becken, zB bei V.a. Uterusmyom
  • Rektum / kleines Becken bei V.a. Rektumcarzinom
  • Hüftgelenke
  • Knie
  • Sprunggelenk (OS) 
  • Mittelfuss und Vorfuss
  • Oberschenkel (zB Muskelfaserriss)
  • Unterschenkel
  • Schulter
  • Ellenbogen
  • Handgeglenk
  • gesamte Hand mit Fingern (zB bei V.a. rheumatoide Arthritis)
  • Angiographie (Gefässdarstellungen), zB Carotisangiographie oder Angiographie der Hirnbasisarterien
  • MRT-Oberbauch, inkl. der Leber, Nieren, Pankreas
  • MRCP (gezielte Gallengangsdarstellung)
  • MRT Sellink

Modellname: Siemens Lumina

  • Feldstärke = 3.0 Tesla
  • grosse Tunnelöffnung von 70 cm Innendurchmesser.

Häufig gestellte Fragen

1. Wie läuft eine Untersuchung in unserer privatärztlichen Praxis ab?

Durch Ihren Hausarzt oder Facharzt wird die Notwendigkeit einer MRT Untersuchung festgestellt. Sie erhalten in der Regel einen Überweisungsschein mit der Fragestellung und einer Angabe zur gewünschten Untersuchung.

  • Sie vereinbaren mit uns eine Terminvereinbarung für die gewünschte Untersuchung - per Telefon, oder Email.
  • Zu der Untersuchung bringen Sie den Überweisungsschein oder Anforderungsschein mit.
  • In unserer Praxis wird dann die angeforderte MRT Untersuchung durchgeführt. In der Regel spricht unser diensthabender Radiologe vor der Untersuchung mit Ihnen nochmal die genaue Fragestellung durch.
  • Nachdem das MRT durchgeführt wurde, und nachdem der diensthabende Radiologe gründlich ihre MRT-Bilder angeschaut und analysiert hat, wird er mit Ihnen das Befund-Ergebnis in Ruhe persönlich besprechen. Sie erhalten dann eine Dokumentation der Bilder auf CD-ROM oder als Internetzugriff. 
  • Der schriftliche Befund wird häufig schon nach der Untersuchung mitgegeben. In Ausnahmefällen, z.B. bei sehr komplexen schwierigen Befunden mit der Notwendigkeit der Einholung einer Zweitmeinung oder zB der Notwendigkeit, dass noch Voraufnahmen beigebracht werden müssen, wird der schriftliche Befund Ihnen kurzfristig postalisch zugesandt.
  • In der Regel wird der schriftliche Befund auch an ihren zuweisenden Arzt gefaxt (zB Hausarzt, oder zuweisender Facharzt).

Die weitere notwendige Behandlung erfolgt dann durch Ihren zuweisenden Arzt.

2. Benötigt man einen Überweisungsschein?

Nachfolgend Informationen zu einem evtl erforderlichen Überweisungsschein, aufgeschlüsselt nach den möglichen unterschiedlichen Kostenträgern Ihrer Untersuchung

(1) privat krankenversicherte Patienten: in der Regel erhalten Sie von dem zuweisenden Arzt in Privatrezept oder ein frei formuliertes Dokument.

Für die genaue Festlegung der medizinischen Fragestellung und sinnvolle Festlegung des MRT-Untersuchungsauftrages raten wir zu einer Konsultation Ihres Hausarztes oder Facharztes, bevor Sie sich zu einem MRT anmelden.

Auch für die spätere Kostenerstattung durch ihre private Krankenversicherung ist es häufig besser, wenn Sie eine Kopie des Überweisungsscheines des zuweisenden Arzte in ihren Unterlagen dokumentieren. Dies wird von den privaten Krankenversicherungen unterschiedlich gehandhabt.

Gerne erstellen wir Ihnen eine Kopie ihres Überweisungsscheines in unserer Praxis.

Als Ausnahme ist bei privat krankenversicherten Patienten meist auch ohne Überweisungsschein eine MRT Untersuchung möglich, so zB bei ganz eindeutigen Fragestellungen, zB starke Kniegelenksschmerzen nach Distorsion => MRT Kniegelenk.

Zusammenfassend empfehlen wir den Weg, zuerst Ihren Hausarzt bzw behandelnden Facharzt aufzusuchen, der dann mit Ihnen zusammen die Notwendigkeit einer MRT Untersuchung feststellt, und Ihnen einen Überweisungsschein /Privatrezept für die MRT Untersuchung, auch formlos, ausstellt.

(2) Arbeitsunfall/Schulunfall: hier ist zwingend ein Überweisungsschein des D-Arztes (Durchgangsarzt) erforderlich. Dies ist in der Regel eine weisses DINA4 Formular. 

Eine Vorstellung in unserer Praxis ist also nur dann möglich, wenn vorher eine Vorstellung bei einem D-Arzt erfolgte, der die Notwendigkeit der MRT Untersuchung festgestellt hat und ihnen einen BG Überweisungsschein ausstellt.

Kostenträger der Untersuchung ist dann die zuständige Berufsgenossenschaft (BG).

(3) Selbstzahler: die Rechnung über die Kosten der Untersuchung wird in der Praxis per EC Karte direkt bezahlt.

Vor der Untersuchung klären wir Sie über die Kosten der Untersuchung auf.  Sie müssen vor der Untersuchung persönlich eine diesbzgl Einverständiserklärung mit Angabe der Kosten der Untersuchung unterschreiben.

In dieser Erklärung stimmt der Patient zu, dass er selbst persönlich die angegebenen Kosten der Untersuchung bezahlt, und keinen Anspruch auf Kostenerstattung durch seine Krankenkasse hat.

Dieses Formular legen wir Ihnen bei uns in der Praxis vor der Untersuchung zur Unterschrift vor.

Auch bei Selbstzahlenden Patienten ist es vorteilhaft, wenn ein (ggfs formloser) Überweisungsschein des zuweisenden Arzte mitgebracht wird, auf dem die genaue Fragestellung an das MRT formuliert ist. So ist sicher gestellt, das auch genau die gewünschte Fragestellung bearbeitet wird.

3. Wie lange dauert die Untersuchung im MRT ?

Die Dauer hängt entscheidend von der individuellen Fragestellung ab. Die meisten MRT-Standarduntersuchungen dauern um ca 15 bis 20 Minuten Messdauer im Gerät. Manche aufwendige Untersuchungen dauern länger, zB Ganzkörper MRT. Doppeluntersuchungen, also ein MRT von zwei verschiedenen Körperregionen, z.B. rechte Schulter und linkes Knie, dauern entsprechend doppelt so lange.

Wenn eine Sequenz verwackelt wird, kann es sein, das die Sequenz ein zweites Mal gemessen werden muss, mit entsprechender Verlängerung der Gesamt- Dauer.

4. Wie lange muss ich für den gesamten Termin in der Praxis zur MRT Untersuchung einplanen ?

Die durchschnittliche Dauer hierfür liegt bei circa 45 – 60 Minuten, ausgehend von einer „normalen“ Standarduntersuchung.

5. Welches Kontrastmittel setzen Sie ein?

Im MRT wird bei vielen Fragestellungen ein Gadolinium-haltiges MRT Kontrastmittel in eine Vene gespritzt. Wir verwenden in der Regel Dotarem oder Gadovist. Dies sind hochmoderne MRT Kontrastmittel, die auch bei gering bis mittelgradig eingeschränkter Nierenfunktion noch zulässig sind. Allerdings sollte eine MRT-KM Gabe in aller Regel bei schwerst niereninsuffizienten Patienten , insbesondere bei Dialysepflichtigen Patienten, vermieden werden.

Man weiss mittlerweile, das sich extremst kleinste Mengen freien Gadoliniums aus dem Kontrastmittel im Körpergewebe ablagern können. Dies ist stärker ausgeprägt bei Patienten die eine stark eingeschränkte Nierenfunktion haben.

Ob eine KM Gabe notwendig ist, entscheidet der diensthabende Radiologe; dies ist abhängig von der genauen Fragesatellung. In aller Regel ist eine i.v. KM Gabe beispielsweise bei Verdacht auf eine Tumorerkrankung oder Entzündung sinnvoll. 

Auch lässt sich z.B. postoperatives Narbengewebe in der Wirbelsäule mit einer i.v. KM Gabe gut erkennen. Wir fragen Sie vor der Untersuchung, ob Sie mit einer KM Gabe grundsätzlich einverstanden sind. Selbstverständlich erfolgt keine KM Gabe/Injektion ohne ihre Zustimmung.

Der diensthabende Radiologe wird ihnen ggfs die individuellen Gründe erläutern, die eine KM Gabe bei Ihnen empfehlenswert machen.

Falls Sie – aus welchen Gründen auch immer – eine intravenöse KM Injektion ablehnen, werden wir dies respektieren. Dann wird der Radiologe ihnen erläutern, welche Informationen möglicherweise verloren gehen.  Häufig ist das MRT aber auch ohne eine i.v. KM Gabe noch sinnvoll, um zumindest einen Teil der diagnostischen Information zu erkennen.

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