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Bandscheibenvorfälle, spinale oder radikuläre Reizungen und Läsionen

Bildgebungen mit MRT oder CT zeigen beim Leitsymptom Rücken- oder Nackenschmerzen häufig einen Bandscheibenvorfall. Dann kommen folgende Fragen auf:

  • Was hat dieser Befund für eine Konsequenz?
  • Kommen meine Beschwerden eigentlich von dem Bandscheibenvorfall?
  • Muss ich operiert werden?
  • Kann man konservativ behandeln?

Diese Befundlage führt zu vielen Überschneidungen mit dem orthopädischen Fachgebiet. Insbesondere beim Auftreten neurologischer Reizsymptome ist eine Abklärung auf unserem Fachgebiet sinnvoll um zwischen einer absoluten (es sollte operiert werden) oder relativen (es könnte operiert werden) OP-Indikation zu unterscheiden. Zu bedenken ist außerdem, dass nicht jeder Bandscheibenvorfall auch symptomauslösend sein muss. Gerade im Bereich der Halswirbelsäule ist die Zuordnung der Symptome eines Patienten zur Anatomie nicht immer einfach und bedarf häufig elektrophysiologischer Messungen (Nervenleitgeschwindigkeiten, evozierte Potentiale, EMG).

Ein Kribbeln bei einem Carpaltunnelsyndrom oder einem Sulcus ulnaris Syndrom kann einem cervical ausgelösten Problem an Bandscheiben (BSV), Spinalkanal (Spinalkanalstenose) oder Rückenmarksläsion (Druck, Entzündung) sehr ähnlich sein. Die Unterscheidung wird unter Bewertung von Funktion und Anatomie durchgeführt und ist insbesondere sinnvoll, weil die Therapieoptionen sich deutlich voneinander unterscheiden.

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